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15 Kilometer Zaun und Gräser unter Strommasten: Update von der Fläche

Um unsere jungen Bäume vor Wildverbiss zu schützen, zäunen wir die Aufforstungsflächen ein. Zusätzlich arbeiten wir an der Anlage von Grünflächen unter Strommasten: Ein kurzer Überblick über unsere aktuellen Projekte.




Zaunbau bei Merz: Das umfangreiche Projekt wurde letzte Woche fertiggestellt.

4000 Pfähle! Dieses unglaubliche Pensum wurde inherhalb der letzten drei Wochen in Zusammenarbeit mit der Firma Blunk bewältigt. Damit sind beste Voraussetzungen für das Wachstum unserer Setzlinge geschaffen: Durch Zäune um jede Aufforstungsfläche herum wird es Rotwild in Zukunft schwer haben, unseren frisch in die Erde gebrachten Pflanzen zuzusetzen. Dabei wurde selbstverständlich auch darauf geachtet, den Wildwechsel nicht unnötig zu behindern. Durch die Pflanzung und Einzäunung in mehreren kleineren Flächen kann das Wild noch immer auf alten Wegen ziehen – und damit problemlos an anderen Stellen Nahrung finden.




Kartierung des Forstingenieurs U. Rehfeld: Die gesamte Aufforstungsfläche (in dunkelgrün) wurde umzäunt. Die rote Markierung zeigt den Standort der Ausgleichsfläche unter den Strommasten.


Ein weiteres neues Projekt in dieser Pflanzperiode ist die Anlage einer 10 Hektar großen Fläche unterhalb von Strommasten (siehe Karte mit roten Markierungen). Dort werden in Zukunft gebietsheimische Gräser wachsen, die die hiesige Artenvielfalt fördern sollen. Die Fläche gilt als Ausgleichsfläche für den Forschungswald mit alternativen Baumarten, den wir schon in wenigen Wochen aufforsten werden. (Ja, nicht nur Baumaßnahmen, sondern auch die Anlage von Wald muss in Brandenburg gesetzlich ausgeglichen werden – zumindest wenn es sich um zum Teil nicht-heimische Baumarten handelt.)




Noch ist es grau und kahl, doch schon bald wird diese Fläche unterhalb der Strommasten aufblühen.

Da Bäume mit der Zeit in die Masten hineinragen würden, stellt diese (Ausgleichs-)Maßnahme einen guten Kompromiss mit der Unteren Naturschutzbehörde dar. Zudem wird so eine natürliche Abwechslung zwischen Mischwald und Grünland erreicht – weit entfernt von einer reinen Monokultur, die den Herausforderungen zukünftiger klimatischer Bedingungen ohnehin nicht gewachsen wäre.




Einmal mehr bedanken wir uns herzlich bei unserem Partner, der Firma Blunk, die immer auch kurzfristig auf unsere Wünsche eingegangen ist. Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitern auf der Fläche – mit eurer Arbeit (in diesem knappen Zeitraum!) habt ihr einen sehr wichtigen Beitrag zu unserem Aufforstungsprojekt geleistet.



 

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