Grünland schützen, Wälder aufwerten.

Für Biotope, die den Anforderungen der Zukunft gewachsen sind – Naturraum für Generationen.

 

UNSER PROJEKT

Fällt man in Brandenburg für ein Bauprojekt Bäume, ist man gesetzlich dazu verpflichtet, diese zu ersetzen – jeder gerodete Quadratmeter Wald muss durch Aufforstung möglichst im gleichen Naturraum kompensiert werden. Beauftragt von der Flächenagentur Brandenburg GmbH haben wir zusammen mit unseren Partnern für unsere Flächen auf der Beeskower Platte ein Portfolio an Maßnahmen erarbeitet, das einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Damit ersetzen wir die verlorengegangenen Funktionen des Naturhaushalts nicht nur, sondern schaffen echten ökologischen Mehrwert.

01/ DER HINTERGRUND

Verschiedene Vorhabensträger sind durch ihre Bauprojekte zu Kompensationsmaßnahmen verpflichtet, die durch NfG umgesetzt werden.

02/ UNSER ZIEL

Die durch Bauvorhaben verlorengegangenen Funktionen des Naturhaushalts ersetzen und so zu einem stabilen Ökosystem beitragen.

03/ DIE UMSETZUNG

Das Vorhaben wird von allen beteiligten Behörden unterstützt. Die erforderliche UVP ist spätestens im November abgeschlossen.

UNSERE MAßNAHMEN

Da unser Vorhaben natürlich Zeit braucht, sind die folgenden Bilder lediglich Beispielbilder.

Mischwald

Wälder sind wertvolle CO2-Speicher. Da biodiversere Wälder diese Funktion durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit und Produktivität noch besser erfüllen können, haben wir uns dazu verpflichtet, zu 70% mit Laubhölzern aufzuforsten. Der so entstehende Mischwald eignet sich nebenbei gut für die Forschungsfrage: Welche Baumarten eignen sich am besten für den Klimawandel?

Auenwald

Der dem Moor vorgelagerte Auenwald ist nicht nur ein wichtiger CO2- sondern auch Wasserspeicher. Er trägt zur Stabilisierung des Moores bei, indem die Bäume das Wasser im Boden erhalten.

Klimabäume

Die Arbeit am Wald von morgen ist eine echte Herausforderung: Welche Bäume können Temperaturschwankungen, Stürmen, anhaltender Trockenheit und neuen Schädlingen und Krankheiten trotzen? Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) forschen auf von NfG bereitgestellten Versuchsflächen zu klimaangepassten Baumarten und mehr.

Blühstreifen

Die Blühstreifen zwischen den Flächen fördern die Artenvielfalt, auf ihnen findet man unterschiedlichste Lebensformen innerhalb engsten Raumes: Wiesenblumen, Gräser und verschiedenste Krautarten bieten Lebensraum und „Arbeitsplatz“ insbesondere für die Insektenfauna.

Feldgehölze- und Hecken

Als Teil des sogenannten Agroforstes bieten auch die Feldgehölze- und Hecken zwischen den Flächen Lebensraum für Wild, Insekten, und Vögel. Sie vernetzen verschiedene Biotope miteinander und tragen so zum natürlichen biologischen Gleichgewicht bei.

Magerwiesen

Obwohl der Name Gegenteiliges vermuten lässt, sind Magerwiesen sehr artenreiche und natürlich schützenswerte Lebensräume. Wir erhalten dieses Grünland zwischen Merz und Ragow, das zum Teil als Sukzessionsfläche in den Wald übergeht.

 
 
 

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen: In Deutschland beherbergen sie rund 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Sie bieten Schutz vor Wind und starker Sonneneinstrahlung und schaffen so ein Mikroklima, dass dem Gedeihen der Flora und Fauna zuträglich ist.

Moorlandschaft

Moore sind laut NABU „die effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume“ und können somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. NfG wird auf den Bürgerwiesen zwischen Merz und Ragow eine Moorlandschaft revitalisieren, die bereits seit Jahrhunderten besteht. 

Kleingewässer

In vorhandenen Senken werden einige – zunächst künstlich abgedichtete - Kleingewässer zur Wasserversorgung der Pflanzungen angelegt. Später werden diese in ökologisch wertvolle Feuchtbiotope umgewandelt.

Diese Mischung aus Waldflächen, Offenlandbereichen und Feuchtbiotopen macht unser Portfolio ökologisch so wertvoll – und damit zu einem deutschlandweit einzigartigen Projekt.

 

UNSERE PARTNER

weitere Partner

NGOs   

Untere Naturschutzbehörde

Landwirtschaftsamt 

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz 

Bürgermeister Stadt Beeskow   

Träger öffentlicher Belange (TÖB) der UVP 

Wasser und Bodenverband Oder Spree 

Land Brandenburg

Forstbüro Rehfeld

Flächenagentur Brandenburg GmbH

Unser Partner für die Finanzierung der Maßnahmen und die Vermittlung der Kompensationsflächen an Dritte ist die Flächenagentur Brandenburg GmbH. Mit ihr wurde eine erste Maßnahmenkulisse von 250 Hektar vertraglich vereinbart. Die Agentur finanziert die Maßnahmen vor und stimmt ihre Auswahl, Genehmigung und Umsetzung mit uns ab.

 

Diese Maßnahmen können sich private und öffentliche Vorhabensträger durch Vertragsabschluss mit der Flächenagentur als Kompensation für die durch ihre Vorhaben verursachten Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sichern. Das Angebot bezieht sich sowohl auf die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung als auch auf Ersatzmaßnahmen nach dem Landeswaldgesetz Brandenburg.

 

Wenden Sie sich bei Bedarf gerne direkt an die Flächenagentur:

Anne Schöps

Geschäftsführerin

anne.schoeps@flaechenagentur.de

03381/21 102-10 oder 0171/31 59 288

 

Mehr unter www.flaechenagentur.de

 

AKTUELLES

Bei Projekten dieser Art ist es unter normalen Umständen üblich, mit Anwohnern und Interessierten im Rahmen von Informationsveranstaltungen vor Ort ins Gespräch zu kommen – dies ist uns durch die aus der COVID-19-Pandemie resultierenden Auflagen leider nicht möglich.

 

Wir hoffen, Sie können alle wichtigen Informationen unserer Website oder den Medienberichten über uns entnehmen. Falls nicht, kontaktieren Sie uns gern!

 

PRESSE

Publikationen über uns

Märkische Oderzeitung (3.9.20)

Erste Vorstellung unseres Projektes in der Online- und Printausgabe:

„Das Projekt ist in der Vielfalt seiner Maßnahmen bundesweit einzigartig. Wir haben hier die Möglichkeit, durch die Förderung von Flora, Fauna und Habitat echten ökologischen Mehrwert zu schaffen“

Antenne Brandenburg/ RBB (8.9.20)

Beitrag von Franziska Hoppen im Studio Frankfurt (Oder):

 

"Klingt nach einem rundum gelungenen Ausgleichsplan."

Brandenburg Aktuell/ RBB (21.9.20)

Beitrag von Franziska Hoppen


Prof. Dr. Schröder: „[...] Dann ist da die Chance, dass wir für diesen eher einfachen Wald [in Grünheide] aus einer Art mit wenigen ökologischen Vorteilen einen Wald bekommen, der viele Arten bietet und viel höhere ökologische Qualität hat.“

00:00 / 03:40

Pressemitteilungen

07.10.2020 (2/20) – Tesla-Aufforstung beginnt

Ansprechpartnerin

Für Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Annemarie Rosenstock
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
rosenstock@nfg-brandenburg.de
0157 37282374
 

BLOG

 

KONTAKT

Axel Behmann
Geschäftsführer
Oegelner Fließ Dienstleistungs GmbH & Co. KG
info@nfg-brandenburg.de
03366 20364
  • Instagram
LINKS
INFO

info@nfg-brandenburg.com

Tel.: +49 (0) 3366 20364

Ortsrandweg 1

15848 Beeskow

SOZIALE NETZWERKE
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

Impressum     Datenschutz    

© 2020 NfG.